Raum geben und nehmen

9. November 2009

Christine Kalis schafft sich auf Innen-Aussen eine Menge Freiraum. Doch nicht nur da und für sich allein: die selbständige Raumgestalterin beschäftigt sich mit Barrierefreiheiten für Menschen. Für Menschen mit und ohne Handicap, in jedem Alter.

Kaum schaue ich in ihrem Freiraum vorbei, bekomme ich etwas geschenkt…Vielleicht ja nicht nur ich!

Ab heute bin ich Blogpatin

4. November 2009

Nun bin ich mit „Formen“ auch eine Blogpatin. Blogpatenschaften möchte Leuten eine Tür zur Vernetzung öffnen, die nicht in einem eigenen Blog schreiben können bzw. wollen, oder einen nicht so vertrauten Umgang mit der Netzwerkwelt haben. Hier gibt es eine Liste der BlogpatInnen und eine weitere e-mail Adresse von mir.

Von nun an besteht die Möglichkeit, im Rahmen von „Formen“ Gastbeiträge zu veröffentlichen!

Wenn es also Jemanden gibt, der/die sich von der Präsenz, dem Stil, den Themen und der Art von „Formen“ angesprochen fühlt – etwas zu sagen, zu teilen oder auch konstruktive Kritik hat, ist herzlichst eingeladen Anlauf zu nehmen.

Ich bin neugierig auf das, was kommt und gespannt, ob ich schon bald einen Gastautoren bei mir im Blog begrüßen darf…

Vergangenes Wochenende hat meine Oma ihren 85 jährigen Geburtstag gefeiert. Alle Verwandten waren versammelt, ein riesen Trubel und ein batzen Aufregung zu Ehren meiner Oma.

Meine Oma ist inzwischen Uroma. Für ihr Leben gern schreibt sie Geschichten. In plattdeutsch oder in hochdeutsch. Auch zu ihrem 85 jährigen Geburtstag hat sie etwas vorgetragen. Ich bin erstaunt, wie klar sie gesprochen hat und mit was für einer Kraft sie in ihrem Alter diesen Tag erlebt hat. Denn 80 Gäste zu empfangen, eine in ganz Deutschland verstreute Großfamilie und wichtige Gäste aus ihrem Dorf, das ist schon sehr sehr aufregend.

Für mich ist es Stolz, der mich in Aufrichtigkeit auf eine 85 jährige Frau blicken lässt, die so viel erlebt hat. Sei es der Tod, ein Krieg, eine Geburt: meine Oma ist scheinbar mit endloser Kraft ausgestattet. Voller Zuversicht blickt sie auf das Leben, kann mit Schicksalsschlägen oder Krisen umgehen, als würde auch der stärkste Wind von vorne sie nicht umkippen lassen. Ich liebe meine Oma. Ihre Kraft lässt die ganze Familie spüren, dass es eine Verbundenheit gibt. Erst durch sie entsteht diese Verbundenheit überhaupt. Und ich weiß, wenn meine Oma irgendwann nicht mehr da sein wird, wird auch diese Verbundenheit mit ihr gehen…

Rostiger Halt, dafür wässriger Grund und Boden.

standort

STANDORT

24. Oktober 2009

Bestimmen.

füße

Grenzgänge in die Natur

16. Oktober 2009

Die dänische Grenze ist von Flensburg nur ein Katzensprung weit entfernt. Und für mich ist es völlig „normal“, eben mal nach Dänemark zu fahren oder in Flensburg Dänen zu treffen.

Über eine Freundin habe ich Sabine Röver kennengelernt. Sie lebt nun schon 8 Jahre in der Nähe von Tinglev, kurz hinter der deutsch-dänischen Grenze. Sie hat mich eingeladen bei ihr zu reiten. Sie lebt auf einem traumhaft schönen Hof, umgeben von Wald, Pferdekoppeln und Wiesen, mitten drin im Herzen der Natur.

Bei meinem ersten Besuch, war ich schon verzaubert von diesem Ort: dort wird in einem anderen Tempo gelebt, Tiere sind dort zu Hause und die Schönheit der Natur schenkt einem mit jedem Einatmen soviel Freiheit und Dankbarkeit!! Sabine hat sich in meinen Augen dort einen Traum erfüllt, um ihr Leben in vollen Zügen zu geniessen. Dass sie jeden Tag nur vor die Haustür gehen muss, um auf dem Rücken eines Pferdes oder zu Fuss, auf immer neuen Wegen die Umgebung erforschen kann, ist ein riesengroßes Geschenk.

Für mich ist es großartig, dass ich dort sein darf. Ich kann es garnicht aussprechen, wie sich diese Dankbarkeit anfühlt! Ich genieße und werde in Zukunft jede Minute genießen, die mir dort in Dänemark durch Sabine geschenkt wird. Das Pferd, auf dem ich reiten darf, heisst auch noch Hakuna Matata….

Hakuna Matata